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Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen (GFS)


In der achten und neunten Klassenstufe ist eine GFS verpflichtend. Sie besteht aus einer schriftlichen Ausarbeitung sowie einer Präsentation mit anschließendem Kolloquium . Das Thema der GFS wird mit der Fachlehrerin / dem Fachlehrer abgestimmt. Die Vereinbarungen zu Thema und Zeitpunkt sind verbindlich. Die Leistung wird wie eine Klassenarbeit gewichtet.


1. Zeitlicher Ablauf

Die Lehrkraft berät die Schülerinnen und Schüler bis zur Abgabe der schriftlichen Ausarbeitung. Die Beratungstermine müssen die SchülerInnen selbst vereinbaren:

Vor den Herbstferien: Angabe von Fach und Thema beim Klassenlehrer
3 Wochen vor der Präsentation: Abgabe der Gliederung
1 Woche vor der Präsentation: Abgabe der schriftlichen Ausarbeitung

2. Themenwahl

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich selbst für ein Thema, das sie gut bearbeiten können und das ihr Interesse weckt. Es kann sowohl als Ergänzung als auch zur Vertiefung der Themen des laufenden Schuljahres gewählt oder gar ein anderes fachbezogenes Thema sein.


3. Bestandteile der GFS

Zunächst fertigen die Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung der GFS stichwortartig eine Gliederung an. Diese gibt einen Überblick über die Inhalte des Themas und kann als MindMap dargestellt werden.

Die schriftliche Ausarbeitung wird in einem (Schnell-)Hefter (ohne Dokumentenhüllen) abgegeben und ist wie folgt aufgebaut:

Deckblatt: VerfasserIn, Klasse, Schuljahr, Fach, Lehrkraft, Thema, Abgabedatum, Datum der Präsentation
Inhaltsverzeichnis: nummeriert mit Seitenangaben
Textteil: enthält auch Tabellen, Bilder, Grafiken mit Beschriftung
Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeter Quellen
Eigenständigkeitserklärung: persönliche Erklärung zur selbstständigen Anfertigung der Arbeit

4. Präsentation und Kolloquium

Im Rahmen des Unterrichts stellt die Schülerin / der Schüler die GFS-Präsentation vor. Dabei können unterstützend verschiedene Medien zum Einsatz kommen; z.B. PowerPoint, Plakat, Folien, sonstiges Anschauungsmaterial.Der mündliche Vortrag sollte 10 bis maximal 15 Minuten umfassen; Moderationskarten als Gedankenstütze sind erlaubt.Im Anschluss an die Präsentation folgt das Kolloquium. Zusätzlich zur Lehrkraft können auch die Mitschüler noch Fragen stellen.


5. Beurteilung

Die Lehrkraft beurteilt die Intensität der Vorbereitung, den Inhalt und Aufbau der schriftlichen Dokumentation sowie der Präsentation, die Sprache und das Auftreten der Schülerinnen und Schüler. Die GFS zählt wie eine weitere Klassenarbeit in dem gewählten Unterrichtsfach.